Bewegung und Meditation

"Der kluge Arzt heilt nicht, er beugt Erkrankungen vielmehr vor!"

Huatuo

 

Für die Chinesen hat die Erhaltung der Gesundheit oberste Priorität. Neben einer ausgewogenen Ernährung sind Bewegung und Meditation sehr beliebt. Die richtige Atmung spielt dabei ebenso eine wichtige Rolle wie eine ruhige und entspannte Atmosphäre.

In der westlichen Welt sind zwei Arten mittlerweile sehr bekannt:

 

  • Taijiquan - Schattenboxen

ist eine friedliche "Kampfsportart" die zu den "inneren" Kampftechniken gezählt wird. Hier geht es darum nicht anzugreifen, sondern den Angriff des Gegners abzuwarten und ihn mit sehr geringem Krafteinsatz aus dem Gleichgewicht zu bringen. Die 24 Figuren, die aus den Beobachtungen von Tieren (Tiger, Hirsch, Bär, Affe und Vogel) entstanden sind, erfordern viel Fleiß und Ausdauer bis sie perfekt beherrscht werden können.

 

"Wende keine Kraft an, sei jedoch nicht ohne Kraft. "
Chen Xin

  • Qigong

heißt wörtlich übersetzt - arbeiten mit Qi. Hier geht es darum Qi zu sammeln, aufzubauen, zu stärken, zur regulieren und ins Fließen zu bringen. Es gibt die verschiedensten Arten Qigong. Sie beinhalten aber alle sanfte Körperübungen, die jeder Mensch im Rahmen seiner körperlichen Möglichkeiten durchführt und dabei die Aufmerksamkeit auf das Tun konzentriert. Übungen im Stehen, Sitzen, Liegen und Gehen werden durch Selbstmassagen und Meditationen ergänzt.

 

"Nur in stillen Wassern spiegeln sich die Sterne."

Weisheit aus China